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Sportmedizinische Untersuchung und Leistungsdiagnostik – Fit im Tritt

Das Konzept der Sportmedizin bedeutet nicht nur, dass Sportler bei spezialisierten Medizinern behandelt werden, sondern vor allem auch, dass sie präventiv behandelt werden. Da die Zahl jener Menschen in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, die sich in Extremausdauer-Wettkämpfe stürzen und sich mit gleichgesinnten messen, sollten all diese SportlerInnen auch darauf hingewiesen werden, dass ein erster gesundheitlicher Check-up wichtig wäre. In manchen Ländern, wie beispielsweise Italien, für manche das Mutterland der Sportmedizin, ist so eine Untersuchung Voraussetzung und Bedingung für die Teilnahme an Wettkämpfen – auch im Breitensport. Wer bei der Anmeldung kein derartiges Attest vorweisen kann, wird vom Veranstalter nicht für den Wettkampf zugelassen. Dahinter steckt eine gewisse Absicherung der Veranstalter, es sollte aber auch den Sportlern selbst dienen, da sie gezwungen sind, ihren Körper überprüfen zu lassen, ob er für die bevorstehende Belastung überhaupt geeignet ist.

 

Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber es wäre interessant zu wissen, wie viele von den tausenden beim Wien Marathon letztes Wochenende an den Start gegangenen sich zuvor einer solchen sportärztlichen Untersuchung unterzogen hatten

 

Für einen aktiven Menschen, der sich regelmäßig größeren Belastungen aussetzt, ist eine jährliche Untersuchung wichtig. In einigen Fällen entwickeln sich gesundheitliche Problem ohne spürbare Symptome bis es plötzlich zu einem Vorfall kommt, der die sportliche Laufbahn unterbricht, in manchen Fällen gar beendet. Würde man sich regelmäßig untersuchen lassen, könnte man manchen Dingen vorher auf die Spur kommen, entsprechende Schritte unternehmen und damit den bösen Überraschungen vorbeugen. Mittlerweile gibt es in vielen größeren Städten Sportmediziner oder sportmedizinische Zentren, wo Ärzte und Sportwissenschafter gemeinsam Athleten untersuchen und beraten.

Neben einem Belastungs-EKG empfiehlt es sich auch, regelmäßig Leistungschecks (Laktatests) durchzuführen, um den Trainingsstatus und den Leistungszuwachs zu überprüfen. Häufig wird dieser Test am Fahrradergometer oder Laufband durchgeführt, es gibt allerdings auch die Möglichkeit, denselben Test im Freien (Feldtest) durchzuführen. Mithilfe solcher Tests lässt sich auch die Trainingssteuerung besser umsetzen und die Trainingsplanung präziser umsetzen.

 

Zu den empfohlenen Untersuchungen zählen:

  • Anamnese (Befragung über Krankengeschichte, Risikofaktoren, Ernährungs- und Trainingsgewohnheiten)
  • umfassende körperliche Untersuchung, einschließlich des Stütz- und Bewegungsapparates bzw. der Muskelfunktion
  • Ruhe-EKG
  • Lungenfunktion
  • Belastungs-EKG
  • Spiroergometrie
  • Laktatest
  • Körperfettanalyse
  • ausführliche Beratung und Trainingsanalyse

 

Sollte dieser Beitrag nun (hoffentlich) ein kurzes Nachdenken bewirkt haben und sich herausstellen, dass die letzte Untersuchung schon sehr lange zurückliegt, oder in manchen Fällen vielleicht noch nie so eine Untersuchung gemacht wurde, dann wäre es an der Zeit, sich durchchecken zu lassen. Wie gesagt, einmal im Jahr sollte man sich ein medizinisches OK einholen! So kann der nächste Wettkampf kommen und man kann sich mit ruhigem Gewissen mit der Konkurrenz messen.

 

Manche Tests können von sportnutrix durchgeführt werden! Infos findet ihr auf der Webseite unter Leistungen

Möglichkeiten für  Belastungs-EKG oder Spiroergometrie gibt es hier