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Kohlenhydrate – The good and the bad?

Kohlenhydrate sind ein wichtiger Energielieferant für unseren Körper. Als Glykogen in unseren Muskeln gespeichert, müssen sie jeden Tag neu aufgenommen werden, damit die leeren Speicher wieder gefüllt werden und der Muskel wieder Energie für die Arbeit hat. Je aktiver wir sind, desto mehr brauchen wir an Kohlenhydraten. D.h. dass jemand, der die meiste Zeit des Tages sitzend verbringt, wenige Kohlenhydrate braucht, jemand, der pro Tag 4-5 Stunden trainiert, jedoch einige hundert Gramm Kohlenhydrate aufnehmen muss, um dieser Belastung gewachsen zu sein.

 

Kohlenhydrate und gesunde Ernährung

Abgesehen von der Sporternährung (und den darunter bekannten Produkten) im Training ist es vor allem wichtig, die Ernährung so viel wie möglich mit Nährstoffen zu füllen und auf nährstoffarme Energiebomben zu verzichten. Vor allem Kohlenhydrate waren in den letzten Jahren immer wieder in den Schlagzeilen, weil sie angeblich die Ursache all der häufigen Krankheiten sind, mit denen die Menschheit mehr denn je zu kämpfen hat: metabolisches Syndrom, Diabetes, Herzkrankheit, Adipositas. Dabei sollte man bedenken, dass nicht die Kohlenhydrate an sich die Ursache sind, sondern vielmehr ihre Qualität ein Problem in der heutigen Ernährungsweise darstellt. So hat sich in den letzten Jahren der Anteil von industriell be- und verarbeiteten Lebensmitteln in unserer Nahrung sehr stark erhöht. War früher das Brot noch ein natürliches Produkt, so finden sich heute in vielen Broten Inhaltsstoffe, die nur mehr wenig an die ursprünglichen Produkte erinnern und durch Beigeben von künstlichen Stoffen in der Menge stark reduziert wurden.

 

Homemade bread

Allein beim Brot gibt es genügend Beispiele, wie sich die heutigen Vorlieben ungünstig auf unsere Gesundheit auswirken. Nicht dass Brot schlecht sei, aber die Qualität und die Menge vom Brot, das wir täglich essen, haben sich in den letzten Jahren in eine falsche Richtung entwickelt. Kaum jemand wundert sich noch, wenn angeblich frisch gebackenes, “GESUNDES” Brot aus diversen Supermarkt-Backöfen immer gleich aussieht, während beim Bäcker jeder Laib und jedes Handsemmerl eine einzigartige Figur darstellen. Der Grund dafür ist einfach. Bestimmte Zutaten helfen beim Backen, das Brot immer in die optimale Form zu backen. Doch ist es nicht nur die Form, die unser Brot unterscheidet, auch die Zutaten sind sehr verschieden. Mehr und mehr findet man Brote, die mit Körnern bestreut sind und einen gesunden Eindruck machen. Der Teig jedoch ist einfachstes Weizenmehl – arm und dürftig im Vergleich zu anderen Getreiden und Mehlsorten. Fünf Körner auf der Kruste machen aus einem einfachen Brot noch kein Nährstoffpaket. Das muss sich auch im Inneren zeigen.

Doch nicht nur die Qualität, auch die Menge an Brot, die wir essen, hat sich in den letzten Jahren verändert. Wir essen viel Brot, mehr als wir nötig hätten. Mediterrane Küche wird von vielen oft als ideale Ernährungsweise genannt. Der Grund liegt auch in der Verwendung der Kohlenhydrate. Zwar findet man da Weißbrot, jedoch ist die Menge weit unter derer, die hierzulande gegessen wird. Die Mediterrane Ernährung besteht aus vielen Komponenten, die neben dem Brot vor allem Gemüse, Obst, Fisch und Meeresfrüchte, mäßigen Fleischkonsum und vorwiegende Verwendung von einfach ungesättigten Fetten enthält. Damit erreicht man eine Ernährung, die viele Antioxidantien, Polyphenole liefert und günstig auf unsere Gesundheit wirkt.

 

Sportler – Qualität in Ernährung

Für Sportler ist es wichtig, bei der Ernährung auf die Qualität zu achten. Umso mehr, wenn aufgrund der Sportart auch das Körpergewicht gering sein sollte und sich damit Gewichtsmanagement durch die ganze Saison zieht. Um diesem “Qualitätsstandard” einer sportgerechten Ernährungsweise gerecht zu werden, wäre ein einfacher, erster Schritt für Sportler beispielsweise, das tägliche Brot selbst zu backen und auf diese Weise den billigen, nährstoffarmen Broten aus den Supermärkten zu entkommen. Außerdem hat man die Freiheit, das Brot beliebig anzureichern – ob mit Nüssen, Getreide und Samen, Gemüse, Gewürzen, Kräutern. Und dass Brot backen nicht allzu schwer ist und schnell geht, zeigen einige Eindrücke vom selbst gebackenes Dinkelbrot mit getrockneten Tomaten.

 

Fazit

Kohlenhydrate an sich sind kein großes Übel. Die Qualität und die Menge sind das Problem der heutigen Ernährungsweise. Wer sich auf vollwertige Kohlenhydrate stützt, raffinierte und verarbeitete Kohlenhydrate minimiert und meidet, dafür Gemüse und Obst großzügig mit in die Ernährung nimmt, der ist, was Kohlenhydrate betrifft, auf dem richtigen Weg. Auch als Sportler!

 

Literatur:

Katz & Meller. Can we say what diet is best for health? Annual Reviews Public Health, 2014. 35: 83-103.

Burke et al. Carbohydrates for training and competition. Journal of Sport Science, 2011, 1-11, iFirst-article.


Kohlenhydrate sind ein wichtiger Energielieferant für unseren Körper. Als Glykogen in unseren Muskeln gespeichert, müssen sie jeden Tag neu aufgenommen werden, damit die leeren Speicher wieder gefüllt werden und der Muskel wieder Energie für die Arbeit hat. Je aktiver wir sind, desto mehr brauchen wir an Kohlenhydraten. D.h. dass jemand, der die meiste Zeit des Tages sitzend verbringt, wenige Kohlenhydrate braucht, jemand, der pro Tag 4-5 Stunden trainiert, jedoch einige hundert Gramm Kohlenhydrate aufnehmen muss, um dieser Belastung gewachsen zu sein.

 

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Kohlenhydrate sind ein wichtiger Energielieferant für unseren Körper. Als Glykogen in unseren Muskeln gespeichert, müssen sie jeden Tag neu aufgenommen werden, damit die leeren Speicher wieder gefüllt werden und der Muskel wieder Energie für die Arbeit hat. Je aktiver wir sind, desto mehr brauchen wir an Kohlenhydraten. D.h. dass jemand, der die meiste Zeit des Tages sitzend verbringt, wenige Kohlenhydrate braucht, jemand, der pro Tag 4-5 Stunden trainiert, jedoch einige hundert Gramm Kohlenhydrate aufnehmen muss, um dieser Belastung gewachsen zu sein.

 

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