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Frühstück – selbstgemachtes Müsli oder Brot für viel Energie

Wer hat sich nicht schon mal dabei erwischt, die Nährwertangaben auf der Rückseite der Müslipackung zu studieren. Mancher wird dabei vielleicht schon verzweifelt den Kopf geschüttelt haben. Neben die Haferflocken und Trocknet befinden sich noch viele Dinge in dem fertigen Produkt, damit die Liste auf der Verpackung so richtig lange wird. Immer wieder gibt es auch Athleten, die mich fragen, was ein gutes Müsli ist. Meine Antwort lautet in hundert Prozent der Fälle: selbst gemacht schmeckt es nicht nur am besten, es ist auch das beste drinnen. Müsli machen und damit ein gesundes Frühstück herzaubern ist nicht so schwer, wie es scheint. Außerdem gibt es auch ein gutes, gesundes Frühstück, bei dem das Müsli fehlt, dafür aber ein herzhaft duftendes Brot vorhanden ist.

Vorerst einmal zum Müsli. Viel braucht man ja nicht für ein gutes Müsli. Haferflocken (oder andere Flocken) oder Haferbrei mit frischem oder getrocknetem Obst kombinieren, in Milch oder Wasser aufkochen, kurz einige Minuten ziehen lassen, mit Zimt noch etwas verfeinern und fertig. Wenn es ein aktiver Tag wird, dann ruhig auch einen Teelöffel Honig und einen Teelöffel geriebene Nüsse hinzugeben.

 

Auch das Brot muss nicht aus dem Supermarkt kommen, wo ohnehin sehr häufig fertige Backmischungen verwendet werden. Selber Brot backen ist nicht schwierig und sollte auch nicht mit fertigen Backmischungen gemacht werden. Wer ein gutes Brot möchte mischt sich seine Brotmischung selber, gibt zu dem Dinkelvollkornmehl (oder anderer Mehlsorte) nach Lust Nüsse, Körner, Samen hinzu. Germ, Wasser, Salz, Mehl und die Extras – mehr braucht man nicht für ein gutes Brot. Und ein gutes Frühstück!

 

Ein Experiment habe ich daheim für eine Müsli-Alternative gemacht. Ich hatte Kichererbsen übrig und wollte sie für etas verwenden. Da dachte ich, man kann diese Eiweißreichen Dinger doch bestimmt auch für ein Müsli hernehmen. So kam mir die Idee, sie zu rösten, und dann mit Milch und Obst zu einem Müsli zu machen. Schmeckte herrlich und ist zudem auch glutenfrei!

 

Crunchy Kichererbsenmüsli:

  • Kichererbsen (am besten roh)
  • Apfel, Banane
  • getrocknete Feigen
  • Zimt
  • Milch

 

Kichererbsen über Nacht in Wasser geben, am Morgen abwaschen und 30 Min kochen. Kichererbsen abseihen und abtrocknen (Küchenpapier). Anschließend auf Backblech geben und ca. 15 Min. bei 200°C rösten. Wer will, kann dann etwas Honig oder Zimt oder braunen Zucker über die Kichererbsen geben, anschließend geht es für weitere 15 Min. zurück ins Rohr. Dann den Ofen abschalten die Kichererbsen noch etwas im Rohr lassen während der Ofen auskühlt. Schließlich aus dem Ofen nehmen, mit Obst, Milch, Zimt mischen und genießen.

Die knusprigen Kichererbsen kann man auch gut in einer Box aufbewahren und als Müsli zwischendurch oder einfach als Snack zwischendurch gegessen werden.

 

*wer Kichererbsen aus der Dose verwendet, erspart sich den Schritt, die Kichererbsen zu kochen. Die Kichererbsen sollten aber vor der Verwendung abgewaschen werden, dann gut mit Küchenpapier trocknen. Besser wäre es aber, die rohen Kichererbsen selber zu kochen 😉