Aufgrund von Covid19 haben nun auch Sportler, die üblicherweise wenig Zeit übrig haben fürs Kochen, mehr Zeit zu kochen.

Manche nützen dies auch um neue Rezepte auszuprobieren. In manche Küchen findet man noch die guten alten Kochbücher, andere bevorzugen das Internet gegenüber dem Buch und suchen in Blogs nach neuen Ideen. Dabei sei allerdings Vorsicht geboten!

Viele Blogs und Posts mit reißerischen Titeln von guten, gesunden Rezepten für Sportler liefern kalorienreiche Rezepte. Internet-Seiten übers Kochen für Sportler bewerben Rezepte, aber viele spielen dabei nur mit populären Schlagwörtern von momentanen Diättrends: vegan, vegetarisch, regional, aus der Region, saisonal, Superfoods, zuckerfrei. Und dazu noch ein nettes Foto, welches das Rezept noch besser und gesünder wirken lässt.

Die Lebensmittelindustrie spielt schon seit Jahren mit dieser Taktik um Konsumenten von ihren Produkten zu überzeugen. Besondere Kennzeichnungen und spezielle Verpackung sowie ein origineller Produktname sind eine erfolgreiche Strategie um die Verkaufszahlen zu erhöhen.

Athleten sind von hohem Interesse

Für Firmen und Blogger sind Athleten eine sehr wichtige Gruppe von Konsumenten. Sie möchten gesund essen und hohe Qualität am Teller. Sie wollen das Beste  für ihren Körper und viele achten mehr auf die Ernährung als die allgemeine Bevölkerung. Athleten wollen ihre Leistung maximieren, und eine solch gesunde, hochwertige Ernährung hilft ihnen dabei, dieses Ziel zu erreichen.

Ganz klar ist ein Rezept, das als gesund verkauft wird, noch nicht genug. Um den Bedarf abzudecken, bracken wir die Nährstoffinformationen. Auch gesunde Zutaten können sehr kalorienreich sein. Wenn man Nüsse, Spanne, Öl, Avocado oder Kokosflocken zum essen hinzufügt, kann ein kalorienarmes Gericht schnell mehrere Hundert Kalorien haben. Ja, auch gesunde Lebensmittel enthalten Energie. Und manchmal wird man dann überrascht sein, wie die tatsächliche Nährstoffzusammensetzung eines Rezeptes tatsächlich aussieht wenn man es analysiert.

Worauf man beim Rezept achten sollte

Ein Rezept sollte auf jeden Fall den Energiegehalt (kcal), die Makronährstoffverteilung und den Salzgehalt angeben. Die Verteilung de Fette und anderer Nährstoffe (z.B. Ballaststoffe) sind auch hilfreich, besonders auch Eisen und Kalzium, zwei wichtige Nährstoffe für Sportler. Mit der angegebenen Nährstoffverteilung lässt sich dann die Mahlzeit an die eigenen Bedürfnisse je nach Trainingsbelastung anpassen. Denkt dran: die Portion muss angepasst sein. Das Rezept sollte hochwertig sein, aber – besonders für Sportler – sollte es auch die notwendigen Kohlenhydrate (Treibstoff) für intensive und lange Belastungen liefern.