Sportler befinden sich in einer sehr speziellen Situation. Viele haben einen sehr hohen Energiebedarf aufgrund der hohen Energieverbrauchs im Training. Sie müssen ihr Training mit Energie unterstützen, besonders die intensiven und langen Einheiten. Es ist nicht einfach, diesen Energiebedarf zu decken und viele haben Probleme damit. Manchmal aufgrund fehlenden Wissens, manchmal weil sie ihren Bedarf unterschätzen und manchmal, weil die Lebensmittelauswahl falsch ist. In jedem Fall ist es wichtig häufige, regelmäßige Mahlzeiten zu essen. Dies maximiert die Trainingsleistung, und verhindert außerdem lange Phasen mit niedrigem Energiestatus und negativer Energieverfügbarkeit.

Häufigkeit der Mahlzeiten im Sport

Wenn man den hohen Energiebedarf von Sportlern ansieht, ist es schwierig mit drei oder vier Mahlzeiten den Bedarf zu decken. Das würde bedeuten, sehr große Mahlzeiten essen zu müssen, jedoch wäre die Verfügbarkeit von Energie weder optimal fürs Training, noch für die Trainingsanpassung sein. Wenn man das beste aus seinem Tag machen möchte, ist es wichtig, das Timing hinzubekommen und manchmal sechs oder gar mehr Mahlzeiten zu essen. Ja, Sportler müssen viel esse und häufiger essen als Menschen, die sich nicht viel bewegen. Letztendlich erleichtert das auch as Gewichtsmanagement und unterstützt eine günstige Körperzusammensetzung. Ein gar nicht so unwesentlicher Aspekt in vielen Sportarten.

Ein weit verbreitetes Mythos ist die Behauptung, dass man Gewicht zunimmt, wenn man nie gefrühstückt hat und nun entscheidet ein Frühstück zu essen. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür. Zwar stimmt es, wer frühstückt, nimmt über den Tag gesehen mehr Kalorien zu sich, allerdings verbrennen solche Menschen auch mehr Kalorien während des Tages, d.h. Frühstück wiedereinführen macht nicht automatisch dick. Natürlich hängt es schon davon ab, wie das Frühstück zusammengestellt ist.