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Crash Diät nach Weihnachten? Macht das Sinn?

Viele haben gerade sehr intensive Tage hinter sich, an denen viel gegessen und gefeiert wurde. Mit dem Jahreswechsel bringt das bei manchen den Wunsch nach Veränderung und Vorsätzen für das neue Jahr mit sich. Man möchte wieder Sommer-fit werden und bis zu den warmen Monaten das eine oder andere Kilogramm Gewicht verlieren. Besonders nach den Weihnachtsfeiertagen neigen Menschen dazu, sich mit extremen Diäten an ihr Wunschgewicht hungern zu wollen. Doch dabei gibt es immer auch das Problem, dass man zu viel auf einmal möchte. Irgendwie scheint es, als wären die Kilos nur durch bloßes Ansehen vom essen entstanden. Das ist natürlich nicht wahr. Man isst mehr, bewegt sich weniger und diese Kombination führt leider häufig dazu, dass die Waage nach den Feiertagen mehr anzeigt als vorher.

Jedoch sollte auch der Schritt zu einer Gewichtsreduktion wohl überlegt und geplant sein. Der Markt ist voll von unterschiedlichen Ansätzen. Low Carb, low Fat, Rohkost, Paleo, Trennkost, Shake-Diät, Steinzeit-Diät. Wenn man lange genug sucht, wird man schon die passende Diät finden, mit der man sich anfreunden kann. vertraut man wissenschaftlichen Studien, so gibt es nicht die Wunderdiät. Jede Diät hat ihren eigenen Verlauf, am Ende kommt es bei vielen zu einer Gewichtsreduktion, die allerdings kurze Zeit später wieder ausgelöscht wurde. Der Grund für die “Rückfälle” hängt unter anderem mit der Eigenheit der Diäten zusammen. Sie sind sehr einseitig und verbieten uns, eine ganze Lebensmittelgruppe zu essen. Streichen die einen Fett, so machen es die anderen mit Kohlenhydraten. Andere wiederum reduzieren die Ernährung auf Gemüse und Trinknahrung. Nach einer gewissen Zeit wird die einseitige Ernährung für den Körper zum Problem. Ihm fehle Nährstoffe und es kommt nicht selten zum Auftreten von Mangelerscheinungen. Dann muss man nicht nur mit den Kilos kämpfen, die vielleicht noch nicht gepurzelt sind, sondern muss darüber hinaus auch noch Medikamente oder Supplemente einnehmen, um die bestehenden Mängel zu beheben. Somit begibt man sich langsam immer mehr in einen Kreislauf, der auch für die Gesundheit negative Konsequenzen hat.

 

Wie wäre es also, sich mit einer ausgewogenen, von Fachleuten geplanten Ernährung dem Wunschgewicht anzunähern? Mein Ansatz beginnt mit einer realistischen Zielsetzung. Davon hängt sehr viel ab, auch, wie man in die Phase der Gewichtsreduktion startet. Ist das Ziel nicht realistisch, beginnt man schon nach ein, zwei Wochen zu verzweifeln. Fachleute helfen dabei, nicht in diese Falle zu tappen. Und es geht noch weiter. Die Ernährung wird nicht einseitig sein, der Erfolg wird langsam aber stetig kommen und damit kommen auch die Freude und die Zufriedenheit zurück.

 

Neben der radikalen Kalorienreduktion oder der einseitigen Ernährung von populären Diäten ist auch die Planung der Mahlzeiten eine wichtige Komponente. Schnell beginnt man, das Frühstück auszulassen und sich mit etwas Disziplin und Ausdauer bis zum Mittagessen durchzukämpfen. Man glaubt, dadurch mehr Erfolg zu haben beim Abnehmen. Dass dem nicht so ist, muss man erst selber herausfinden. Eine Mahlzeit pro Tag scheint für manche die optimale Diät zu sein, jedoch zeigen auch hier wissenschaftliche Studien, dass andere Ansätze mehr Erfolg haben.

 

Wer nun also auf den Genuss gekommen ist, mit fachlicher Beratung eine Gewichtsreduktion zu starten, der soll sich bei mir melden. Dann nehmen wir dieses Projekt gemeinsam in Angriff und ich versuche, mit meinen Ratschlägen behilflich zu sein 🙂

 

Weiterführende Literatur:

La Bounty et al. (2011). ISSN Position stand: meal frequency.

Naude et al. (2014). Low carbohydrate versus isoenergetic balanced diets for reducing weight and cardiovascular risk.  a systematic review and meta-analysis. PLoSONE 9 (7)